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Andrea Yildiz

Andrea Yildiz

weiß, dass jedes Unternehmen, egal wie jung oder klein, einen bezahlbaren und professionellen Marktauftritt verdient.

Wer auf deiner Homepage landet, wird mit großer Wahrscheinlichkeit direkt mal auf deine „Über mich“- oder „Über uns“- Seite klicken.

So, wie du dich in deinem Business weiter entwickelst, sich deine Persönlichkeit, dein Bildungsgrad und damit deine Kundenstruktur ändert, muss auch dieses besondere Aushängeschild deines Unternehmens immer mal wieder auf Hochglanz poliert werden.

Hier gilt wie immer (du kennst meinen Spruch wahrscheinlich langsam auswendig):

Bitte Kundenbrille aufsetzen!

Schaue unbedingt IMMER aus der Perspektive deines Kunden. Was ist seine Motivation, auf deine Seite zu kommen? Was bekommt er von dir? Welches Problem löst du und was von dir ist das ganz Besondere, was dich ausmacht UND dem Kunden hilft?

Hier sind weder Lebenslauf noch Zertifikate gefragt. Vielmehr die Frage: Wer ist die Person (oder das Team) hinter dem Firmenschild? Letztlich interessiert uns doch immer nur der Mensch. Will ich mit ihm arbeiten? Kann ich ihm vertrauen?

Damit deine neue „Über mich“- Seite ein richtiger Dauerbrenner auf Google Analytics wird, gebe ich dir hier einen kleinen Leitfaden mit auf den Weg.

Noch eine grundsätzliche Vorgehensweise:

Bitte fasse dich kurz (mit Option auf eine Long Version, wer mag) und arbeite mit Überschriften, Absätzen und Hervorhebungen durch farbige oder fette Schrift oder Versalien (Großbuchstaben). Egal, wie interessant du bist – ein ellenlanger eintöniger Fließtext bewirkt nur das sofortige Verlassen deiner Seite.

Los geht’s:

Leitfaden für deine neue Über mich-Seite

1) Ich bin … und ich helfe dir dabei, … zu erreichen!

Hier solltest du SOFORT zum Punkt kommen. Denn JEDER Website Besucher fragt sich IMMER: was kann die/der und was bringt mir das?

Bitte zeig auch hier direkt ein ansprechendes Foto von dir (falls du nicht schon auf deiner Homepage den Betrachter gewinnend anlächelst).

Auf meiner Homepage stehen gleich mehrere dieser Sätze:

„Ich heiße STERN und gemeinsam versetzen wir BERGE.“ (Leser: „Hm? Echt? Wie denn? Mal weiter scrollen…“)

„Ich liebe es, meine Kunden zu STARS zu machen!“ (Leser: „Oh ja! Es geht um MICH, und sie hilft mir dabei!“)

Auf meiner „Über mich“-Seite dann: Warum ich meinen Job so liebe und meine Kunden davon profitieren (Leser: „Ja, ich will auch davon profitieren!!!“)

Ich denke, du findest da deine ganz eigene, spannende Version. Also, fang mit diesem Satz an.

2) Ich bin BAMM, BAMM, BAMM und hier kannst du was davon haben

Beschreib dich jetzt mit ein paar Schlagwörtern oder Hashtags. Mach dich griffig. 3 Worte kann sich jeder merken.

Greif hier nochmals auf, warum jemand wahrscheinlich auf deiner Seite gelandet ist und wobei er dringend Hilfe braucht. Der Leser will hier nochmal Bestätigung „Super, hier bin ich ja total richtig, wie cool!“

Du kannst jetzt schon mit einem Call-to-action kommen. Lade den Leser doch direkt mal ein, deinen Newsletter zu abonnieren oder dein Freebie herunter zu laden.

3) Andere sagen auch, ich sei toll!

Lass nun deine Kunden für dich sprechen. Referenzen oder neudeutsch Testimonials dienen gerne als „Social Proof“, also als Beweis, dass es jemanden gibt, der mit deiner Hilfe schon viel erreicht hat.

Social Proofs funktionieren super:

Stell dir vor, du stehst in einer fremden Stadt vor zwei Restaurants. Das eine ist proppevoll. Von welchem der beiden denkst du, dass es die bessere Küche hat? Siehst du.

Frag also bei deinen Lieblingskunden nach; die helfen dir mit Sicherheit gerne dabei. Denke dir bitte NIEMALS selbst etwas aus, der Schuss wird irgendwann nach hinten los gehen.

Hier muss ich kurz etwas erzählen, was dir dabei nützen wird:

Eine Freundin von mir ist angestellt im Bereich Mobile Journalism (MoJo). Außerdem ist sie z.T. selbständig als Coach unterwegs. Sie sagte mir mal: „Ich würde mich NIEMALS selbst als Expertin bezeichnen! Das ist mir zu arrogant. Wenn Andere mich als Expertin bezeichnen, ok, aber ICH mach das nicht.“

Meine Antwort war: „Wenn Andere dich als Expertin bezeichnen, bist du es auch. Also solltest du es unbedingt nutzen und kommunizieren.

Verstehst du, was ich sagen will? Jeff Bezos von Amazon hat das schon gesagt: „Marke ist das, was Andere über dich sagen, wenn du den Raum verlässt.

Es soll dir nicht peinlich sein, wenn man dich mit Lorbeeren überschüttet. Dafür hast du doch hart gearbeitet. Sag Danke und erzähl es weiter.

Noch ein Beispiel:

Ich werde bald zum ersten Mal als Speaker auf einer Konferenz dabei sein (www.familycon.de) Im Orgateam dort hat mich ausgewählt als Speaker. Die Teilnehmer werden mich (hoffentlich) erwähnen als Speaker. Ich kann dir versprechen: danach werde ich mich auch mit bestem Gewissen u.a. als Speaker titulieren dürfen.

Fazit: Wenn du etwas vollbracht und geschafft hast, was gute Ergebnisse gebracht hat – immer raus damit.

Bitte keine falsche Bescheidenheit (dies gilt besonders für die Ladies…)

So, jetzt aber weiter im Text.

4) Deine Heldensaga

Bitte nicht falsch verstehen, auch hier solltest du dich weiterhin kurz fassen. Aber an dieser Stelle muss du nun erzählen, wie du zu der Person geworden bist, die du nun bist und warum du deshalb genau der/die Richtige für diesen Job bist.

„Been there. Done it.“

Richtig authentisch kommt es z.B. rüber, wenn du nach einem Burnout noch die Kurve gekriegt hast, deine eigene Erfahrung damit gemacht hast und vielleicht noch deine ganz eigene Methodik angewandt hast, um aus der Krise unversehrt wieder heraus zu kommen.

Das macht dich zu einem Burnout Experten.

Werde hier also ruhig persönlich. Wenn du magst, kannst du das auch als Video verpacken, dann wirkt es nochmals persönlicher.

5) Reiche jetzt dem Leser deine Hand

Nun ist es wieder Zeit für einen Call-to-Action. Lade den Leser ein, mehr über dich und deine Arbeit zu erfahren, deinen Newsletter zu abonnieren oder dein Whitepaper zu dem speziellen Thema herunter zu laden.

Ich arbeite hier z.B. auch gerne mit kleinen Stupsern: „Gib dir einen Ruck und schreibe mir eine kurze Mail, ….“

oder

„Wenn du willst, kannst du das heute schon ändern! Lade dir einfach …herunter und fang sofort damit an.“

So etwas wirkt sehr effektiv, denn der Leser ist bereits durch die vorherigen Sätze in der richtigen Stimmung und will wahrscheinlich nichts Anderes, als auch das zu erreichen, was du geschafft hast.

Noch ein Tipp, bevor du die Seite hoch lädst:

Lass die neue „Über mich“-Seite unbedingt von jemandem korrekurlesen. Wir tendieren ja bekanntermaßen zur Betriebsblindheit, wenn wir über uns selbst reden.

Außenstehende sagen dir, was du noch vergessen hast, was dich aber ausmacht. Oder erkennen, dass die eine oder andere Passage etwas unklar ist. Hol dir also ruhig mehrere Meinungen ein. Ich habe sogar Freunde und Kunden befragt, warum sie meine Freunde/Kunden sind, bevor ich mit der Seite angefangen habe.

Du wirst dich wundern, was für schöne Sachen Andere über dich sagen werden. Nutze sie!

Und jetzt: Ran an deine „Über mich“ – Seite.

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