Warum Versagen wichtig ist

Warum Versagen wichtig ist
Foto: Anna Sullivan/Unsplash

Sicher habt ihr auch das Buch „Mein größter Fehler“ neulich schon einmal irgendwo gesehen: Unternehmer berichten von richtig fetten Patzern, die sie fast Kopf und Kragen gekostet haben.

Doch schon kleine Pleiten im Geschäftsalltag können einem so richtig die Laune verderben. Das akribisch vorbereitete und bis ins Detail durchgerechnete Angebot, was mit einer kurzen Mail abgeschmettert wird. Oder die tollen Vertriebsideen, die du neulich im Meeting vorgetragen hast, die es aber nicht einmal in die Minutes geschafft haben.

Sowas kann frusten. Aber diese Erfahrungen sind auch sehr wichtig. Es braucht Mut und ein Portion Überwindung, sich einzugestehen, dass es vielleicht die richtige Idee zum falschen Zeitpunkt oder (viel wahrscheinlicher) für das falsche Publikum war.

Wie heißt es so schön: Wenn sich eine Tür nicht öffnet, war es einfach nicht DEINE Tür.

Jedesmal, wenn wir fallen, schauen wir zurück und sehen uns den Stolperstein ganz genau an. Wir überlegen, wie wir diesem ab jetzt aus dem Weg gehen können, korrigieren unseren Kurs und weiter geht‘s. Dies ist ein enorm wichtiger Prozess, den wir uns nicht nehmen lassen sollten.

Wer sich traut, geht noch einen Schritt weiter - er macht seine Fehler publik. Das kann sehr befeiend sein und hat einen super Nebeneffekt: Du wirkst sehr sympathisch, authentisch und einfach menschlich.

Oder fandest du es nicht auch superwitzig, als die Kinder des Korea Experten im TV Interview plötzlich in die Live Schalte platzten? Er dachte, das war‘s mit seiner Karriere, aber das Gegenteil passierte. Die ganze Welt fand es super sympathisch.

In diesem Sinne - genieß deinen nächsten Patzer und lach drüber.