Andrea Yildiz

Andrea Yildiz

weiß, dass jedes Unternehmen, egal wie jung oder klein, einen bezahlbaren und professionellen Marktauftritt verdient.

Meine Kunden fragen mich oft nach Rat, wenn es um Format, Papierqualität, Veredelung oder einfach nur die Auflagenhöhe ihres Flyers geht. Hier meine Top 5 Tipps:

1) Das ideale Format

Zweckmäßig oder außergewöhnlich?

Wenn du dich für die klassischen DIN Formate entscheidest, machst du nichts falsch, denn dein Flyer passt in jedes Display und in Standardumschläge zum Versenden. Willst du aber mehr Aufmerksamkeit, solltest du auch mal mit Formaten spielen: Ein quadratischer oder runder Flyer fällt sofort ins Auge und kostet nicht viel mehr als Standardformate.

Ebenso außergewöhnlich ist eine besondere Stanzkontur (z.B. Sprechblase, Herz, Hund, Stern…). Online- Druckereien sind hier kreativ genug und bieten eine Vielzahl verschiedener Stanzkonturen an. Die Preise liegen jedoch bei solchen Extras etwa doppelt so hoch als für DIN Formate. Ein Vergleich lohnt sich also.

2) Die richtige Grammatur

Überlege dir, wo deine Flyer zum Einsatz kommen: Wirst du sie per Post versenden oder liegen sie irgendwo aus?

Im ersten Fall nimmst du eher eine geringe Papiergrammatur (90 – 135g/m2). Rechne dir am besten mit einem Online Rechner wie www.papiergewichtrechner.de aus, wieviel dein Flyer wiegt und addiere dann den Umschlag dazu (ein DIN lang Umschlag wiegt z.B. ca. 4,5 g). Bleibt das Gesamtgewicht unter 20 g, kostet es dich lediglich das Porto eines Standardbriefes, also aktuell 0,70 €.

Liegen deine Flyer neben deinem Messestand oder in deinem Showroom? Dann spar bitte nicht an der Grammatur. Mehr ist hier wirklich mehr! Ein stabiler, gut in der Hand liegender Flyer wirkt haptisch immer hochwertiger als einer, der sich biegt, wenn man ihn in der Hand hält. Bitte hier nicht die 250g/m2 unterschreiten. Die höhere Wertigkeit deiner Werbemedien verbinden Kunden unmittelbar mit deinen Unternehmensleistungen, sie trägt so zu einem besseren Image bei.

Mein Tipp: bestell dir bei deiner Online Druckerei doch ein kostenloses Papiermusterbuch! Dann kannst du die verschiedenen Papierqualitäten angreifen und selbst entscheiden. Mein persönlicher Favorit ist das Musterbuch von: www.viaprinto.de

3) Die angemessene Auflage

Hauptsache viel und billig? Einer der größten Trugschlüsse beim Druck. Eigentlich hat man IMMER zuviel übrig am Ende.

Zugegeben: die Versuchung ist groß, statt 500 Flyer einfach für 10 Euro mehr 1.000 Flyer drucken zu lassen. Wir raten dennoch davon ab, es seit denn es handelt sich um eine Massenveranstaltung, bei denen du deine Flyer quasi vom Dach regnen lässt.

Spare also lieber an der Auflage, anstatt an der Papierqualität oder Veredelung. Bei regelmäßig wiederkehrenden Drucken (z.B. jährliche Preislisten) weiß man dann spätestens im 2. Jahr, wieviel man wirklich an seine Kunden loswird. Du wirst dich wundern, wie lange man z.B. mit 250 Visitenkarten auskommen kann…

4) Die optimale Veredelung

Lohnt sich die Veredelung als optischer Kick oder sinnvolle Technik? Beides ist wahr.

Logisch, wenn du 10.000 Eventflyer auf einem Konzert verteilen willst, braucht es weder eine goldene Heißfolienprägung auf dein Logo, noch muss der Flyer UV-versiegelt werden. Liegen deine Flyer aber z.B. länger im Schaufenster oder sogar draußen im Outdoor Bereich, macht ein Schutzlack jedoch Sinn, um die Farbintensivität für eine gewisse Zeit zu garantieren.

Achtung: Bei Falzflyern mit überwiegend dunklem Hintergrund lohnt sich eine Folienkaschierung, die die Falz schützt. Ansonsten bricht leider das weiße Papier unschön hervor, das wirkt unprofessionell und häßlich. (Auch hier zieht der Kunde wieder Rückschlüsse auf deine Unternehmensleistung).

Mein Tipp: Schau nochmals in das Papiermusterbuch – dort findest du auch die verschiedenen Veredelungstechniken.

5) Plane und spare

Last-minute ist im Druckbereich immer TEUER.

Auch bei uns kommt es vor, dass Kunden jetzt und sofort einen Flyer brauchen. Online-Druckereien brauchen je nach Druckprodukt zwischen 4 und 8 Werktage, bis deine Drucke bei dir ankommen.

Wenn du keine Vorlage hast, musst du noch meine Zeit für die Entwürfe einplanen. Auch wenn du deine Flyer online entwirfst oder mit einem Programm deiner Wahl selbst machen möchtest – es braucht dafür Zeit. Lass Freunde und Bekannte einmal über den Entwurf lesen. Du wirst sehen, den einen oder anderen Rechtschreibfehler wird man noch finden. Außerdem ist man im eigenen Business ja oft betriebsblind: Was dir selbsterklärend und logisch vorkommt, findet jemand anders vielleicht nicht direkt verständlich. Stell deinen Text und die Werbebotschaft dann um.

Teste deinen Entwurf also gründlich vor dem Druck. Fange mind. einen Monat vor dem Zeitpunkt, an dem du die Flyer brauchst mit der Planung an. Es kann in seltenen Fällen auch mal zu einem Fehldruck kommen, so dass man die Drucke reklamieren muss. Oder du merkst nach dem du den Druck in Auftrag gegeben hast, dass du etwas vergessen hast oder sich ein Preis plötzlich geändert hat. Unverhofft kommt oft, daher fange frühzeitig an. Wenn du diese Tipps beherzigst, sparst du dir viel Zeit, Geld und Nerven.

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